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Umfrage zur Sicherheit im ÖPNV, hier teilnehmen... (Universität Bremen)

Busfahrer im ÖPNV, Freiwild für die Fahrgäste?





Aus Gründen der Verrohung und mangelnder Erziehung einiger Bevölkerungsteile mehren sich die Angriffe auf Busfahrer im ÖPNV. Die Arbeitsplätze der Busfahrer sind ungeschützt, keine abgeschlossenen Kabinen. Jeder kann die Fahrer anpöbeln, anspucken oder sogar schlagen. Hier spiegelt sich der geringe Stellenwert dieser Berufsgruppe in der Öffentlichkeit wieder. Die Hauptschuld der geringen Einstufung dieser Berufssparte trifft den Verkehrsunternehmen. In der Vergangenheit und noch mehr in der Gegenart sind die Fahrer Freiwild für die Fahrgäste. Bei fast jeder Beschwerde bekommt der Fahrgast, heute von den Marketingstrategen innerhalb der Unternehmen „Kunde“ genannt, bezüglich einer Beschwerde gegen dem Fahrer recht. Zu den Zeiten der „militärischen Führung“ bei Verkehrsunternehmen waren es die „uniformierten Kordel- und Pickelträger“, welche die Fahrer im Stil einer militärischen Rekrutenausbildung gängelten. Dieses geschah öffentlich und wurde jedem Fahrgast vorgeführt, es bildete die Grundlage zu dem niedrigen Stellenwert den ein Busfahrer heute besitzt. Heute sind es die Methoden der marketingbesessenen Führungen der Verkehrsunternehmen, die den direkten „Kundenkontakt“ des Fahrers mit den Fahrgästen wünschen. Hier wird vorgegeben, dass der Fahrer sich alles gefallen lassen muss und der Fahrgast immer recht bekommt. Mit Deeskalationstraining sollen die Fahrer den Umgang mit den Demütigungen der Fahrgäste lernen. Der Fahrer besitzt somit keinen Rückhalt seitens der Unternehmen gegenüber den Fahrgästen. Psychologisch betrachtet bedeutet dieses für die Fahrer zweierlei, einmal die Angst vor Angriffen und einmal die Angst vor arbeitsrechtlichen Folgen bei der Zuwehrsetzung. Einen Beruf ohne Status und Rückhalt auszuüben ist durchaus als moderne Sklaverei einzuordnen. Marketingexperten, die heute bei den Verkehrsunternehmen die bestimmenden Personen sind, sollten psychologisch umdenken und dringend lernen die Verhaltensweisen von Menschen zu kennen. Jeder Mensch denkt zu aller erst an sich selbst, auch der Marketingexperte bezüglich seines persönlichen Einkommens und Status, somit  sieht der Angreifer in seinem Verhalten nichts weiteres als seinen persönlichen Vorteil, egal wie dieser auch gegliedert ist. Den einzigen Schutz vor Angriffen bilden abgeschlossene Fahrerkabinen aus kugelsicheren Glas und diese wären dringend in allen Linienbussen einzubauen. Marketing und „gespielte Kundenfreundlichkeit“ müssen der Sicherheit hintenanstehen, doch dieser Lernprozess ist eine zu große Herausforderung der Intelligenz von Führungsriegen bei Verkehrsunternehmen, die zudem noch der Politik hörig sind.

Zu diesen Themen möchte ich jedoch hinzufügen, dass dieses ausschließlich meine private Meinung ist und in keiner Weise mit irgendeinem Verkehrsunternehmen im Zusammenhang steht.

Artikel, August 2012

Webmaster

Ausbildung zum EU-Busfahrer und Weiterbildung zum Industriemeister, Fachrichtung Kraftverkehr


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