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Was haben Führungskräfte im Öffentlichen Dienst mit Politikern gemeinsam?



Dieses ist eigentlich schon mit einem Satz beantwortet: Viel quatschen, meistens nur dummes Zeug, lügen und nur zum persönlichen Vorteil handeln. Doch so einfach lässt es sich leider nicht erklären, denn der Mensch ist egoistisch und versucht jeweils bei seiner Führungskraft nicht in Ungnade zu fallen, sei es im politischen oder im abhängig beschäftigten Bereich. Für den eigenen Vorteil wird gelogen und dabei der andere Vorteil ausgeschöpft, dass Menschen ebenfalls gerne Lügen hören wenn sie nur angenehm genug klingen.

Die richtige Rhetorik zu finden ist eine Grundvoraussetzung jeder Führungskraft und Politikers damit das „Geschwafel“ ohne jeden Sinn, von Lügen vollgestopft und lediglich dem Zweck der vollständigen Verblödung anderer dient, aufgenommen wird. Es ist nur für die Zielsetzung und Festigung seiner Position, bzw. den aufgetragenen erwünschten Vorgaben relevant. So funktioniert in der heutigen Zeit Karriere und die Folgsamen erhören es aus „nicht verstehen, Angst, eigenen Karrierewünschen oder einfach nur aus purer Dummheit“.

Der Öffentliche Dienst wird größtenteils aus dem Steueraufkommen finanziert, genau wie politische Instanzen. Hier ist die Gleichschaltung zu finden, politische Hierarchien und Öffentliche Arbeitgeber sind mehr oder weniger verschmolzen. Auch Postengeschacher innerhalb der Führungsebenen auf Kosten der Steuerzahler ist keine Seltenheit. So verwundert es nicht, dass Öffentliche Arbeitgeber mehr im Interesse der geltenden Politik handeln, als im Sinn des Bürgers.

Der Öffentliche Personennahverkehr ist ein steuerfinanziertes Monster, dass dem Bürger dienlich sein soll. Doch auch hier stehen die politischen Interessen im Vordergrund. Während im ländlichen Raum der ÖPNV so gut wie nicht existent ist, werden in Ballungsgebieten Steuermilliarden für überteuerte Prestigeobjekte sinnlos verbaut. Hier mag vielleicht noch das Argument zählen Arbeitsplätze für die Bauindustrie zu schaffen, aber Fehlinvestitionen, die lediglich eine Steuerverschwendung beinhalten, könnten mit etwas mehr politischer Intelligenz sinnvoll und gleichzeitig arbeitsplatzfördernd angelegt werden. Kirchturmdenken, Korruption, Vetternwirtschaft, Postengeschacher, purer Egoismus, allzu viele Entscheider ohne fachliche Kompetenz und die Verantwortlichen die ohne jegliche persönliche Haftung Jahr für Jahr Steuermilliarden in den Sand setzen dürfen, bestimmen den Öffentlichen Personennahverkehr.

Innerhalb von Verkehrsunternehmen wird versucht auf mehr oder weniger plumpe Weise die Arbeitnehmerschaft zu Sonderleistungen heranzuführen um die Fehler der politischen und oberen Führungshierarchien auszumerzen, die vorher Steuergelder unnötig verprassten. Die Sonderleistungen sind nicht vergütet, sondern mit der tariflichen Arbeitszeit auszugleichen. Nun ist es kein Geheimnis, dass im Öffentlichen Dienst etliche Arbeitsplätze nicht ausgelastet sind, auch wenn es die Beschäftigten selbst anders auslegen wollen. In den Betrieben besteht viel Ungerechtigkeit, ein Belegschaftsteil „kassiert viel für nichts“, der andere Teil „arbeitet viel für wenig“ und wieder andere meinen von sich selbst wichtig zu sein, doch dienen 90 Prozent ihrer Arbeitsleistung ausschließlich der Befriedigung ihrer überangeordneten Führungshierarchie und somit vollkommen sinnlos. Kopfschütteln erzeugt auch, wie mit Stellenbesetzungen verfahren wird. Wenn es gewollt ist, dann werden Höhergruppierungen für bestimmte Personen mit fadenscheinlichen Argumenten vollzogen. Posten werden künstlich geschaffen, oder kurzfristig Führungspositionen vergeben um diese dann wegen Uneignung oder zur Überlassung einer weiteren erwünschten Person wieder zu nehmen. Umstrukturierungen bedeuten die Aufblähung der 2. und 3. Unternehmenshierarchie z. B. aus 8 mach 20 und darunter darf es durchaus auch mal ein bisschen mehr sein. Wenn dann Teile des aufgeblähten Führungspersonals nicht zu den gewünschten Ergebnissen führen ist es für die Betroffenen nicht tragisch, denn das einmal erzielte Gehalt verbleibt und somit können unter zu Hilfenahme dieser Verfahrensweisen etliche, immer wieder neue Personen ihre erträumten Gehaltsstufen erreichen. Die Voraussetzung dazu ist lediglich angepasst sein, gute Beziehungen zu den Unterstützern dieser Verfahrensweisen, oder politisch/gewerkschaftlich engagiert (natürlich nur der Führung des Betriebes angenehmen Organisationen), dass ist im Öffentlichen Dienst grundsätzlich hilfreich. Zum einsparen bleibt ja der kleine, der noch nicht in diverse tariflich schlechter gestellten Tochterunternehmen ausgegliedert ist, arbeitende Restteil der Belegschaft, den es wundersamer Weise im Öffentlichen Dienst tatsächlich auch noch gibt. Grundsätzlich kosten die Personen im Öffentlichen Dienst dem Steuerzahler das meiste Geld, die viel dummes Zeug reden, wenig sinnvolles anstellen, dafür viel Geld bekommen und so überflüssig sind, dass sie sich nur selbst als wichtig betrachten. Leider gibt es die Sorte „Steuergeldverschwender in Person“ massenhaft im Öffentlichen Dienst und es werden täglich mehr.

Natürlich wird im Öffentlichen Dienst global gedacht und diese kleinen „Gehaltsspielchen“ finden auch keine größere Aufmerksamkeit. Angst macht den Führungen der Betriebe die nächste Tarifrunde. Es wird eine globale Gehaltserhöhung um die 3 Prozent erwartet. Doch auch hier wird die „Vetternwirtschaft“ helfen, die Dienstleistungsgewerkschaft VERDI wird mit viel Eigenwerbung ihre üblichen Streiktage durchführen, deren Anzahl an den neu ausgehandelten Tarifvertrag gemessen wird, um den Öffentlichen Arbeitgebern einen Teil der Gehaltssteigerungskosten zu nehmen. Es sind Lügen, die von der Arbeitnehmerschaft gerne vernommen werden. Das die zu erhaltenden Streikgelder bereits schon zehnfach an Mitgliedsbeiträgen gezahlt wurden, interessiert nur die Wenigsten. Ebenso die Vetternwirtschaft zwischen Gewerkschaftssekretären und Vorständen/Geschäftsführern oder die unter Streikverbot stehenden höchsten Nutznießern, den sogenannten „leitenden Angestellten“.

Vorstände und Geschäftsführer im Öffentlichen Dienst erhalten außertarifliche Zahlungen, die sehr hoch sind, doch gemessen an die Managergehälter der freien Wirtschaft verschwindend gering. Die meisten Vorstände und Geschäftsführer verdanken ihre Posten dem politischen Kirchturmdenken. Genauso wie etliche kommunale Politikposten reduziert werden könnten, so ließen sich auch mit der Zusammenlegung von Kommunen und deren Betriebe viele dieser „hochbezahlten Pöstchen“ einsparen. Ein Vorstands- oder Geschäftsführerposten kostet dem Steuerzahler mindestens 500.000 Euro im Jahr, einschließlich der extra für diese Person geschaffenen Arbeitsplätze (Sekretärin, Fahrer etc.). Selbst im Ruhestand belastet diese Menschenart den Steuerzahler weiter mit ca. 75 Prozent ihrer üppigen Gehaltszahlungen. Die Hauptaufgabe dieser Personen ist, politische (finanzielle) Förderungen für seinem Betrieb zu erhalten. Je mehr einflussreiche politische Kontakte bestehen, desto besser für seinen Betrieb. Doch dieses Kirchturmdenken schadet, weil es die Förderung nach Bedarf verwischt und politische Vetternwirtschaft Tür und Tor öffnet. Politische Wohlgesonnenheit, Vetternwirtschaft, gepaart mit menschlichen Geltungsbedürfnis nützt vordergründig nur der eigenen Person und deshalb sind Vorstands- oder Geschäftsführerposten sehr begehrenswert, auch für ehemalige Politiker und Gewerkschaftsfunktionären, denn an den benötigten Verbindungen mangelt es hier selten.


Zu diesen Themen möchte ich jedoch hinzufügen, dass dieses ausschließlich meine private Meinung ist und in keiner Weise mit irgendeinem Verkehrsunternehmen im Zusammenhang steht.

Artikel, Juni 2015

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