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Umfrage zur Sicherheit im ÖPNV, hier teilnehmen... (Universität Bremen)


Die Gemeinsamkeiten zwischen Politik und kommunalen ÖPNV sind unverkennbar, insbesondere im Bereich der Führungshierarchien

Der Öffentliche Personennahverkehr ist steuerfinanziert und hängt am Tropf des Steuerzahlers. So wie in der Politik, die ebenso von dem Steuerzahler finanziert wird, sind die Strukturen in den kommunalen Verkehrsbetrieben ähnlich bestückt. Allerdings können sich die Führungskräfte der oberen Hierarchien nicht mit dem, zugegebener Weise verlogenen, Argument der Politik des „vom Volk gewählt“ herausreden. Natürlich sind, ebenso wie in der Politik, in den oberen Führungshierarchien auch ein paar intelligente Personen durchaus vorhanden, jedoch dürfen sie ihre Intelligenz, ebenso wie in der Politik, nur in einem vorbestimmten Rahmen einsetzen. Absolute Loyalität hat, wie in der Politik, absolute Priorität. Das zu beziehende Gehalt der Führungskräfte steht, ebenso wie in der Politik, in keinem Verhältnis zu Intelligenz und Leistung. Führungshierarchien in kommunalen Verkehrsbetrieben sind häufig mit einem Mischmasch von Personen die aus der Politik, Gewerkschaften oder politikähnlichen Organisationen/Stiftungen abstammen bestückt. Vereinzelt erreicht auch mal ein Mensch aus dem technischen/kaufmännischen Bereich die obere Führungsspitze, setzt aber voraus, dass zumindest verlogen darzustellen ist, alle Ansichten der kommunalen Politiker der bestimmenden Partei, die vordergründig die Steuermittel für den Verkehrsbetrieb bereitstellen, uneingeschränkt zu teilen sind. Doch hierbei gibt es für die meisten Menschen keine Probleme, denn für den eigenen Wohlstand stimmen sie für jede Schandtat die zu Lasten der Beschäftigten, bzw. der Bevölkerung, geht, egal ob sie direkt in der Politik sitzen oder eben in einem politisch finanzierten Betrieb.

Es ist schizophren, wie in der Politik, dass ein paar Führungskräfte sich anmaßen können die Wünsche der Bevölkerung zu kennen. Diese „paar Menschen“ faseln von Qualität des ÖPNV, doch kennen lediglich die Qualität eines Dienstwagens und des dazugehörenden Chauffeurs. Der ÖPNV hat sich gewandelt, ist teurer geworden und versucht behindertenfreundlich zu sein, doch die Qualität nahm dabei nie zu. Heute, wie vor 40 Jahren, steht man immer noch in vollen Bussen und Bahnen. Oder friert an den Haltestellen, weil die Busse und Bahnen immer noch genauso pünktlich oder unpünktlich sind wie vor 40 Jahren. Es ist die gleiche Qual geblieben den ÖPNV zu nutzen, es hat sich nichts gebessert und es wird sich nichts bessern, egal wie viele hochbezahlte Führungshierarchien für „verdiente Politiker, Gewerkschaftler oder politisch gewünschte Quotenmenschen“ noch eingerichtet werden. Es ist eine irreführende Denkensweise, die sich auch in der Politik etabliert hat, das mit vielen hochbezahlten Führungskräften (in der Politik Abgeordnete) Ziele zu erreichen sind. In der Politik heißt es „Gesetze“, in Betrieben „Vorgaben“, die in Massen ausgearbeitet werden, doch an der Umsetzung kläglich scheitern. Die hochbezahlten „Denker“ sind natürlich nicht in der Lage ihre eigenen Ideen umzusetzen und benötigen Personal (in den Augen der Denker das Fußvolk), doch hier beginnt bereits das Problem, denn die „Umsetzer“ gibt es einfach nicht. Jahrelange Sparmaßnahmen, natürlich nicht bei den „Eliten“, sondern beim „Fußvolk“ schaffte die „Umsetzer“ ab. So wurden neue, schlechter gestellte Tarifverträge geschaffen und die betrieblichen Altersvorsorgen enorm gekürzt. Es mangelt überall an qualifizierten Personal, welches „weggespart“ wurde und das neue Personal zum politisch gewünschten „Billigstlohn“ ist kaum findbar. Der Staat bekommt keine Ordnung, weil die Polizei und das notwendige Material fehlt und der ÖPNV bekommt keine Qualität weil Fahrer, Mechaniker, Fahrzeuge und die erforderliche Infrastruktur fehlen. Es sind die natürlichen Folgen wenn in den oberen Führungshierarchien die Gehälter, finanziert aus Steuermitten, mit der „Gießkanne“ ausgeschüttet werden, doch gleichzeitig der arbeitenden Bevölkerung das Gehalt und die Altersversorgung nicht gegönnt wird.

Doch ähnlich wie die Politik erfanden die „Führungskräfte“ des ÖPNV das Marketing. Marketing bedeutet nichts anderes als „Mist schön zu reden und gleichzeitig verlogen zu schreiben“. Die Politik setzt ihr zwangsfinanziertes Staatsfernsehen, Lobbymedien und die Mainstream-Lügenpresse für ihre katastrophal versagende Politik ein, um die erforderlichen Stimmen für ihr „Immer weiter so“ zu bekommen. Diese großflächigen Möglichkeiten stehen natürlich dem Führungspersonal der Verkehrsbetriebe nicht zur Verfügung, aber um lokal zu lügen reichen die Mittel vollkommen aus. Hier werden dem ortsansässigen Volk Vorzüge suggeriert, die keiner Realität standhalten. Nach kurzer Zeit merken jedoch die „Überredeten“ auf welches Abenteuer sie sich eingelassen haben. Ein paar Mal in überfüllten Bussen und Bahnen, zusätzlich an Haltestellen die Anschlüsse verpasst und im Regen gestanden, oder dreimal im Kreis gefahren um endlich das Ziel zu erreichen sind die üblichen Erkenntnisse das ein ÖPNV Abenteuer üblicherweise mit sich bringt. Wer dann nicht unbedingt auf den ÖPNV angewiesen ist, gibt gerne sein „aufgeschwätztes Monatsticket“ wieder ab und sehnt sich in seinem eigenen PKW zurück. Als Erkenntnis bleibt, der ÖPNV ist ein unpünktliches, unbequemes Massenverkehrsmittel welches lediglich von „umsonst und fast umsonst“ Nutzern gewählt wird. Diese Personen fahren aus Mitteln die der Steuerzahler bereitstellt, Schüler, Studenten, Auszubildende, sozial Schwache, Asylanten, Behinderte mit Freifahrt. Die zahlenden Fahrgäste sind begrenzt, Personen ohne Führerschein oder eigenes Auto, Stadtfahrten aus Parkraummangel, Personen die unter Alkohol stehen und hier ist auch schon das Ende erreicht. Als Fazit bleibt, Marketing hilft im ÖPNV nur kurzfristig und rechtfertigt in keiner Weise die vielen hochbezahlten Marketingbeschäftigten, die letztendlich dem Steuerzahler nur zusätzliches Geld kosten. Die dem Steuerzahler ganz viel Geld kostenden Marketingspezialisten der Führungshierarchien beschäftigen sich mit „Visionen“, z. B. mit der „Multimodalen Mobilität“ (die Bedeutung ist hier nachlesbar). Ebenfalls könnten sich die Verkehrbetriebe die Bearbeitung von Beschwerden sparen, denn es fahren sowieso nur „Kunden“ mit dem ÖPNV dauerhaft, die keine alternativen Möglichkeiten besitzen oder zu den „Kostenlos-Nutzern“ gehören. Es ist eine Tatsache, die von den vermeintlich Verantwortlichen nicht gesehen werden will. Auch eine ÖPNV Krankheit, Tatsachen nicht zu erkennen und Schuldige immer wo anders suchen.

Zusammenlegung von kommunalen Verkehrsbetrieben, ist eine steuergeldsparende vernünftige Perspektive. Doch es ist politisch nicht gewünscht, denn es ist keine neue Erkenntnis das Politiker gerne Steuergelder verschwenden, insbesondere wenn es ihrer eigenen „Sippschaft“ zum Vorteil ausgelegt ist. Für die arbeitende Belegschaft sind Zusammenlegungen keine Befürchtungen, denn Fahrer und Mechaniker werden auch in zusammengelegten Betrieben in gleicher Anzahl benötigt, vielleicht sogar in höherer Anzahl. Denn es entstünden ausnahmsweise mal wirkliche Verbesserungen für Fahrgäste, die schizophrener Weise für die Politik unerwünscht sind. Linien endeten nicht mehr an Stadtgrenzen, sondern würden stadtübergreifend verkehren. Es entstünden neue Möglichkeiten, außerhalb des Bereiches des politischen Kirchturmdenkens. Doch gerade an diesem Kirchturmdenken möchte die Politik auf Biegen und Brechen festhalten. Nur keine Pfründe abgeben, denn die schönen hochbezahlten Posten die ein „gestückelter kommunaler ÖPNV“ bereit hält, wären dann für immer futsch. Hier ist sie, die politische Vetternwirtschaft die für den Steuerzahler nicht teuer genug sein kann. Unzählige Führungshierarchien die nur abkassieren, ohne den geringsten Nutzen für die Bevölkerung. Wenn diese nichts nutzenden Führungshierarchien, die im Prinzip nur einer Aufgabe folgen: Von dem Steuerzahler sich ihr persönliches, mit allen nur erdenklichen Annehmlichkeiten versehenes schönes Leben finanzieren zu lassen, nicht mehr vorhanden sind, dann merkt es kein Mensch. Doch wenn nur ein Fahrer ausfällt, der nur ein Zehntel des Gehaltes einer „Führungskraft“ erhält, merken es Hunderte Personen an den Haltestellen, denn sie stehen allein gelassen im Regen und können ihr Ziel nicht erreichen.


Zu diesen Themen möchte ich jedoch hinzufügen, dass dieses ausschließlich meine private Meinung ist und in keiner Weise mit irgendeinem Verkehrsunternehmen im Zusammenhang steht.

Artikel, Dezember 2016

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